Das Werbespiel, Ad-Game und In-Game Advertising Portal
In-Game-Advertising
Das Werbespiel, Ad-Game und In-Game Advertising Portal

In-Game-Advertising – Werbung in Spielen

Formen von Werbung in Computerspielen gibt es schon fast so lange, wie es Computerspiele selbst gibt. Die ersten Einblendungen von Werbung in Computerspielen erfolgten als Werbebanner. Später kam eine Integration der Logos der Entwicklerfirmen sowie der Markenlogos anderer Unternehmen hinzu. Anfangs hauptsächlich auf Sportspiele beschränkt, weitete sich das In-Game-Advertising nach und nach auf immer mehr Spielegenres aus.

Inzwischen verschmelzen auch Filme und Videospiele immer mehr miteinander – ein Umstand, den die Werbeindustrie sich zunutze macht, um in Bezug auf das Marketing für ein Produkt eine neue Richtung einzuschlagen. Denn der Werbebranche ist nicht verborgen geblieben, dass gerade jüngere Menschen mit den „normalen“ Medien immer schlechter erreicht werden. Um also die Reichweite der zu vermittelnden Werbebotschaften zu erhöhen und junge Zielgruppen anzusprechen, wird der Bereich „Werbung in Computerspielen“ künftig sicherlich noch weiter ausgebaut werden.

Das Ad-Game – Eine Form des In-Game-Advertisings

Das Ad-Game, welches oft auch einfach als Werbespiel bezeichnet wird, ist eine Form der In-Game-Werbung. Als Plattform für ein Ad-Game dient das Medium Internet. Bei einem Ad-Game wird die Werbebotschaft oftmals nur in der Spielumgebung eingeblendet und nicht in dem Spiel an sich. Das zu bewerbende Produkt oder die Marke erscheint bei einem Ad-Game demnach hauptsächlich im Intro, im Extro oder im Spielnamen. Ziel eines solch kleinen Werbespiels ist, die Wahrnehmung für ein beworbenes Produkt oder eine Marke zu erhöhen. Auf Grund der relativen Kürze des Spiels wird ein Ad-Game dementsprechend oft gespielt. Und je häufiger das Ad-Game gespielt wird, desto stärker prägt sich die Marke beim Nutzer ein.

Die statische und die dynamische In-Game-Werbung

Bei der statischen In-Game-Werbung wird die Werbebotschaft direkt in die Handlung des Spiels integriert. Es wird also eine eindeutige Produktplatzierung (Product-Placement) im Spielgeschehen vorgenommen. Ein solches Product-Placement kann in Form von Plakaten, die die virtuelle Umwelt schmücken, oder eines Markenproduktes erfolgen, das beispielsweise von einem Protagonisten des Spiels konsumiert wird. Als Nachteil der statischen In-Game-Werbung könnte gesehen werden, dass die Werbeflächen im Spiel nicht beliebig veränderbar mit Werbebotschaften gefüllt werden können. Der Nachteil gründet sich darauf, dass es sich bei diesen Computerspielen meist um Kaufspiele handelt. Einmal an einem bestimmten Platz im Spiel eingefügt, bleibt die Werbung an dieser Stelle unabänderlich stehen.

Die dynamische In-Game-Werbung kommt hingegen bei online Computerspielen zum Einsatz. Wie bei einem Ad-Game ist auch bei dieser Art von Computerspielen die Plattform das Medium Internet. Im Gegensatz zu einem Ad-Game werden jedoch in einem „normalen“ online Computerspiel die Werbebotschaften direkt in der Spielhandlung platziert - ganz wie bei einem Konsolenspiel. Der Vorteil dieser Art des In-Game-Advertisings ist, dass der Inhalt der Werbeflächen im Spiel zu jeder Zeit ausgetauscht werden kann. Die Werbebotschaft wird also nicht wie bei einem Konsolenspiel unabänderlich festgelegt, sondern kann je nach Bedarf verändert werden.

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